Abschlusszertifikat der Deutschen Heilpraktikerschule


Die Aromaschule® bildet psychologische Berater für den therapeutischen Einsatz von Aromatherapie an. In den fünfmonatigen Weiterbildungen werden neben vertiefenden Grundlagen der allgemeinen Aromatherapie Methoden der psychologischen Beratung vermittelt und mit den Möglichkeiten der Aromatherapie gekoppelt. Die Teilnehmer erlernen das Erstellen von individuellen Aromaprotokollen und Ölmischungen auf Basis der spezifischen Inhaltsstoffe von ätherischen Ölen. Dabei folgt die Konzeption der Weiterbildung dem salutogenetischen Grundsatz der Stärkung vorhandener Ressourcen. Der Kurs schließt mit einem Fallbericht und einem Abschlusstest ab. Alle Teilnehmer erhalten ein Zertifikat der Deutschen Heilpraktikerschule.

Kurze Einführung in die Aromakunde

Ätherische Öle sind flüssige Vielstoffgemische und einer ihrer größten Vorteile liegt in der schnellen Wirksamkeit bei seelischen Beeinträchtigungen. Ätherische Öle riechen intensiv und gelangen über das olfaktorische System direkt in die Emotionszentren des Gehirns. Bei fachkundiger Anwendung lassen sich mit ihrer Hilfe emotionale Blockaden lösen und Fehlsteuerungen im Hormon- und Neurotransmittersystem regulieren. 

Da ein einzelnes Öl aus mehreren hundert natürlichen Komponenten bestehen kann, ist ein profundes Wissen über die Wirkweise ätherischer Öle die Grundlage für den wirksamen therapeutischen Einsatz. 

Als Teil der Phytotherapie hat sich die Aromatherapie in den letzten Jahren ihren Platz in der naturwissenschaftlichen Heilkunde zurückerobert. Dank herausragender Forscherpersönlichkeiten wie Prof. Hanns Hatt von der Ruhr-Universität-Bochum, der dem einzigen Lehrstuhl in Deutschland für Geruchsforschung vorsteht, wird in vielen Kliniken und Gesundheitseinrichtungen die Aromatherapie therapeutisch mit großem Erfolg eingesetzt.

Boswellia sacra, im Englischen Frankincense, besteht aus bis zu 250 Inhaltsstoffen. Weihrauch wirkt klärend auf die Psyche.
Weihrauch

In Europa gilt der Franzose René-Maurice Gattefossé als Begründer der Aromatherapie. Eher zufällig griff er nach einer Wundbrandverletzung zu reinem Lavendelöl und sein Forschergeist war geweckt, als die schmerzhaften Symptome innerhalb weniger Tage abgeklungen waren.

Der Name Aromatherapie geht zurück auf Dr. Jean Valnet, dessen Standardwerk "Aromatherapie" neue Maßstäbe setzte.

Bereits in den siebziger Jahren hat Dr. Paul Belaiche zur Wirksamkeit ätherischer Öle geforscht. Zahlreiche Studien und klinische Testreihen untermauern bis heute seine Ergebnisse. Dank bildgebender Verfahren sind Wissenschaftler heute in der Lage, die aromatherapeutischen Effekte auf unser Gehirn sichtbar zu machen.

Jeden Tag entdecken Wissenschaftler weitere Bausteine der hochkomplexen biochemischen Abläufe, die mit ätherischen Ölen in unserem Organismus in Gang gesetzt werden.

Die Lehrinhalte der  Aromaschule® sind wissenschaftlich fundiert und auf die praktische Anwendung von Aromatherapie für die psychotherapeutische Nutzung ausgelegt.