kurze einführung in die aromakunde

 

 

Ätherische Öle sind flüssige Vielstoffgemische und ihr größter Vorteil liegt in der

schnellen Wirksamkeit bei seelischen Beeinträchtigungen. Ätherische Öle riechen

intensiv und gelangen über das olfaktorische System direkt in die Emotionszentren des Gehirns.

Bei fachkundiger Anwendung lassen sich mit ihrer Hilfe emotionale Blockaden lösen und Fehlsteuerungen im Hormon- und Neurotransmittersystem regulieren. Da ein einzelnes

Öl aus mehreren Hundert Komponenten bestehen kann, ist ein profundes Wissen über

die Wirkweise ätherischer Öle die Grundlage für den wirksamen therapeutischen Einsatz.

Als Teil der Phytotherapie hat sich die Aromatherapie in den letzten Jahren ihren Platz in der naturwissenschaftlichen Heilkunde zurückerobert. In zahlreichen Kliniken und Gesundheitseinrichtungen wird die Aromatherapie wieder mit großem Erfolg

therapeutisch eingesetzt.

In Europa gilt der Franzose René-Maurice Gattefossé als Begründer der Aromatherapie. Eher zufällig griff er nach einer Wundbrandverletzung zu reinem Lavendelöl und sein Forschergeist war geweckt, als die schmerzhaften Symptome innerhalb weniger Tage abgeklungen waren.

Der Name Aromatherapie geht zurück auf Dr. Jean Valnet, dessen Standardwerk "Aromatherapie" neue Maßstäbe setzte.

Bereits in den siebziger Jahren hat Dr. Paul Belaiche zur Wirksamkeit ätherischer Öle geforscht. Zahlreiche Studien und klinische Testreihen untermauern bis heute seine Ergebnisse. Dank bildgebender Verfahren sind Wissenschaftler heute in der Lage, die aromatherapeutischen Effekte auf unser Gehirn sichtbar zu machen.

Jeden Tag entdecken Wissenschaftler weitere Bausteine der hochkomplexen biochemischen Abläufe, die mit ätherischen Ölen in unserem Organismus in Gang gesetzt werden.

Die Lehrinhalte der  Aromaschule® sind wissenschaftlich fundiert und auf die praktische Anwendung von Aromatherapie für die psychotherapeutische Nutzung ausgelegt.